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Der Tod bezeichnet das Ableben eines Lebewesens oder einer Idee. In vielen Religionen und Weltanschauungen wird der Tod als Übergang in einen anderen Bewusstseins- oder Aggregatzustand angesehen. In der Mythologie wird der Tod als Todesengel dargestellt oder als gesichtsbarackiges, in eine schwarze Kutte gehülltes Wesen, das mit einer Sense durch die Gegend läuft und die Menschen, deren Zeit abgelaufen ist, zu sich holt.

SinnBearbeiten

Im Zuge des großangelegten Experiments der Evolution musste die Natur sich überlegen, wie sie die Erde vor einer zu raschen Bevölkerungsexplosion schützen konnte. Das einzig probate Hilfsmittel hierzu war der Tod, denn mit seiner Hilfe konnte alles Entstandene auch wieder vergehen. Zusätzlich erfand die Evolution das sehr sinvolle Recht des Stärkeren, durch welches geregelt wird, wer wen fressen darf und sich somit durch den Tod des Schwächeren am Leben erhält.

Die Angst vor dem TodBearbeiten

Die Angst vor dem Tod empfinden nur Lebewesen, die des Denkens und Kombinierens fähig sind. Sie beginnt beim Menschen schon sehr früh und wird von der breiten Öffentlichkeit kultiviert und verstärkt. Religiöse Menschen gehen mit dem Tod generell anders um, als Atheisten, denn für Gläubige bedeutet dieses Ereignis meistens so etwas wie eine Abrechnung mit dem im Leben Erreichten oder Verbrochenen, das von einer höheren Instanz (Gott) bewertet und gerichtet wird.
Deshalb tun sich besonders Sünder schwer mit dem Tod, denn sie befürchten, dass die höhere Instanz all ihre kleinen und großen Verbrechen bestraft und mit einem Grillaufenthalt in der Hölle oder Unterwelt bestraft.
Aber auch Menschen, die das Leben lieben und sich nichts zu Schulde haben kommen lassen empfinden Angst vor dem Tod, bdeutet er doch das Ende der schönen Zeit namens Leben und den Beginn einer Reise ins Ungewisse bzw. Unvorhersehbare. Materiell sehr begüterte Menschen, die in ihrem sinnentleerten Leben außer einem Haufen Geld und Statussymbolen nichts besitzen, verfallen in Panik, wenn sie an ihren nahendes Ende denken, da ihnen klar ist, dass sie ihren irdischen Besitz nicht mit in den Tod nehmen können und dieser nach ihrem Ableben von den eigenen Kindern und sonstigen Erben sinnlos verprasst wird.

Der Tod als ErlösungBearbeiten

TerrorBearbeiten

Für Sprengstoffattentäter, deren einziger Lebenssinn die Herbeiführung des Todes unschuldiger Mitmenschen ist, bedeutet der eigene Tod die Erlösung vom irdischen Dasein und Vollendung ihres Lebenswerks. Angesichts der zu erwartenden Massenorgien mit den vom islamischen Chefgott bereitgestellten Jungfrauen im Himmel, der sie ohne Zweifel erwartet, stürzen sich die Terroristen mit Begeisterung und Überzeugung in den Tod, was sie unberechenbar und lethal gefährlich macht.

KrankheitBearbeiten

Unheilbar kranke Menschen empfinden den Tod als etwas Erstrebenswertes, der ihren Leidensweg verkürzt. Angeschlossen an Beatmungsmaschinen und nur von einer hochtechnisierten Apparatemedizin am Leben erhalten wünschen sich diese Todgeweihten, dass endlich ein Stromausfall das Krankenhaus in dem sie liegen, lahm legen möge, damit endlich Schluss sei mit ihrem menschenunwürdigen Dahinvegetieren.

TodessehnsuchtBearbeiten

Es gibt Menschen, deren Leben davon erfüllt ist, vom Tod zu träumen und sich diesen herbeizusehnen. Dazu gehören Gruftis ebenso wie drogen- und alkoholsüchtige Menschen. Die Todessehnsucht erfüllen sich diese Zeitgenossen letztendlich durch den Selbstmord oder eine Überdosis ihres Suchtmittels.
Ob Extremsportler, die sich bei der Ausübung ihrer Sportart freiwillig in Todesgefahr begeben dieses aus einer Todessehnsucht heraus tun oder einfach nur den Adrenalinkick suchen, konnte bisher nicht eindeutig festgestellt werden. Versuche, den passionierten - während seines letzten Sprungs verstorbenen - Fallschirmspringer Jürgen Möllemann im Jenseits zu erreichen, um ihn diesbezüglich zu interviewen, sind bisher an der schlechten Verbindung dorthin gescheitert.

Das Geschäft mit dem TodBearbeiten

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Das Geschäft mit dem Tod hat imer Konjunktur und weltweit werden Milliarden für Särge, Grabinstandhaltung und den Totenkult im Allgemeinen ausgegeben.

Das Geschäft mit dem Tod ist gewaltig und hält Millionen von Menschen weltweit am Leben. Bestattungsunternehmen, Friedhöfe, Krematorien, Testamentsvollstrecker, Totengräber, Kopfgeldjäger, Berufskiller und Grabredner verdienen sich ihren Lebenunterhalt mit dem Tod ihrer Mitmenschen aber auch die Waffenindustrie lebt letztendlich davon, dass möglichst viele Menschen ins Gras beißen und sich gegenseitig mit Maschinengewehren, abgesägten Schrotflinten, Pistolen, Bomben, Giftgas, Urangeschossen, Handgranaten, Panzerbrechern, Napalmbomben und Macheten über den Jordan bringen.

Unsterblichkeit?Bearbeiten

Bis heute konnte bei keinem Lebewesen eine tatsächliche Unsterblichkeit nachgewiesen werden, obwohl viele Religionen für sich beanspruchen, ihr Religionsstifter und Oberguru sei unsterblich. Biologen und Mediziner arbeiten weltweit fieberhaft an einer Verlängerung des Lebens in der Hoffnung, eines Tages ein Mittel zu finden, das der Menschheit, oder wenigstens dem Teil davon, der es sich leisten kann, ewige Jugend beschert.
Menschen, die etwas besonder Großes - sei es gut oder schlecht - in ihrem Leben vollbringen, sind zwar physisch genau so sterblich wie andere Menschen, machen sich aber durch die Erinnerung an ihr Lebenswerk in Geschichtsbüchern, Museen und Konzerthallen unsterblich. Zu dieser Gruppe gehören Künstler, Schauspieler, Sportler, Wikifreaks und Musiker ebenso wie Massenmörder und Diktatoren.

Der Tod bei TierenBearbeiten

Wie eingangs bereits erwähnt, sind sich nur des Denkens und Empfindes fähige Lebewesen der Existenz des Todes bewusst. So darf bezweifelt werden, ob eine Eintagsfliege, die von einer Fliegenklatsche in den Aggregatzustand des Gewebebreis versetzt wird ihren Tod kommen sieht oder ein Grippevirus seinen Tod, herbeigeführt durch die körperlichen Antizellen bzw. Antibiotika, als solchen empfindet. Auch ein Reh, das auf einer Bundesstraße von einem Mercedes SL 500 zu Knochenmus verarbeitet wird, wird seinen Tod nicht wahrnehmen, im Gegensatz zu einem Schwein, das drei Tage lang in einem viel zu engen Tiertransporter über Europas Autobahnen kutschiert wird, um dann angsterfüllt und vollgepumpt mit Stresshormonen im hiesigen Schlachthof sein bitteres Ende durch ein Bolzenschussgerät zu erfahren und als verwässertes Schnitzel in der Bratpfanne eines Menschen zu landen.
Es gibt viele Tierarten, die ihren nahenden Tod spüren und sich kurz davor an einen ruhigen Ort zurückziehen, um in Frieden zu sterben.

Der Tod bei PflanzenBearbeiten

Ob Pflanzen ein Bewusstsein haben, das ihnen ermöglicht, den Tod als solches wahrzunhemen, wird von EsotherikerInnen zwar behauptet von Naturwissenschaftlern aber bezweifelt. Bei Pflanzen stellt sich auch die Definitionsfrage, wann eine solche als tot zu betrachten ist: Ist ein Apfel reif, fällt er vom Baum und wartet darauf, von Menschen oder Tieren verspeist zu werden. Die oft monatelange Wartezeit bis zum Verzehr verbringt der Apfel in einer Art Zwischenstadium zwischen Leben und Tod. Einerseit ist sein Wachstum beendet, da er vom Mutterbaum nicht mehr mit Nährstoffen versorgt wird, andererseits ist sein Gebewe noch intakt und der Zerfallsprozess hat noch nicht eingesetzt. Erst wenn der Mensch seine blendamedgestärkten Zähne in den Apfel schlägt, ihn zerkaut und in seinen Magen befördert, setzt der wahre Tod des Apfels ein, der mit der Transformation zu menschlicher Energie und der Verarbeitung seiner Restbestandteiloe zu Kot ein würdiges Ende findet.

Andere Bezeichnungen für das SterbenBearbeiten

  • Den Löffel abgeben
  • Ins Gras beißen
  • Abdanken
  • In die ewigen Jagdgründe einziehen
  • Über den Jordan gehen
  • Abkacken
  • Verrecken
  • Abkratzen

Andere Bezeichnungen für den personifizierten TodBearbeiten

ZitateBearbeiten

"Der eigentliche Sinn des Lebens ist, dass man nach dem Leben weiterhin in Erinnerung bleibt, und das Leben genießt, z.B. in einem Bad aus Milch mit 7 schönen Mädchen."

~ Andy Warhol über das Leben nach dem Tod

"Tod ist Brot"

~ Kaymasterkay über die wahre bedeutung des Todes

"Gott ist tot"

~ Friedrich Nietzsche informiert über das Ableben einer wichtigen Person

"Live fast, love hard, die young"

~ Hippies, die heute 70 sind über den Tod

"Wenn du tot bist, kannst du das Leben nicht mehr genießen."

~ HerrHamster über die Nachteile des Todes

"Leben ist doch scheiße!"

~ Ein Grufti über das Leben

"Hunde.. wollt ihr ewig Leben?"

~ Unbekannter General zu seinen Männern (WW2)

Siehe auchBearbeiten



GMH.JPG Guck auch ma hier: Suizid-AG

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