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Die Sekte, egal welcher Art, ist eine Vereinigung geistig verwirrter Männer und Frauen die an einer fixen Idee festhalten, welche von einem sogenannten Guru proklamiert und von seinen Jüngern verbreitet wird.

Merkmale

Wichtigstes Merkmal einer Sekte ist die Diffamierung Andersdenkender sowie die Unterdrückung und materielle wie sexuelle Ausbeutung der Sektenmitglieder. Eine Sekte glaubt meistens an seltsame Verschwörungstheorien, erwartet den Weltuntergang, das Jüngste Gericht oder sonst ein spektakuläres Weltenende und hält sich für auserwählt und einzigartig. In seltsamen Ritualen nehmen die Sektenmitglieder unter der Führung ihrer Gurus Kontakt mit höheren Mächten auf und fallen regelmäßig in tranceartige Zustände. Eine Sekte wirbt ständig neue Mitglieder an und konzentriert sich dabei auf die Akquise wohlhabender Menschen, die ihren materiellen Reichtum der Sekte überschreiben, wodurch der meist anspruchsvolle Lebensstil des Sektengurus finanziert wird.
Sekten fallen auch oft durch ihre uniformierte Kleidung auf. Das können z.B. wallende Gewänder sein (Bhagwhan- bzw. Hari-Krishnar-Anhänger), alberne Hüte (orthodoxe Juden, katholische Kardinäle) oder Sprengstoffgürtel (radikale Islamisten). Durch dieses äußere Merkmal sinalisieren die Sektenmitglieder ihrer Umwelt ihre Zusammengehörigkeit und ihren besonderen Status.

Die Gläubigen

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Sektenmitglieder haben in ihrer psychologischen Struktur große Ähnlichkeit mit Schafen.

Sektenmitglieder weisen alle eine ähnliche psychologische Struktur auf, die sie für die Zugehörigkeit zu einer Sekte geeignet macht. Der starke Hang zur Unterwürfigkeit gepaart mit dem narzisstischen Drang, etwas Besonderes zu sein führt bei diesen Menschen dazu, dass sie ihren gesunden Menschenverstand ausschalten und sich den abstrusen Thesen ihres Gurus hingeben. Selbst sehr intelligente Akademiker, welche die diktatorischen Strukturen einer Sekte eigentlich durchschauen müssten, sind immer wieder in diesen Gruppierungen anzutreffen und kriechen devot vor ihrem religiösen Führer durch den Alltag. Ziel jedes Sektenmitglieds ist es, in der Hierarchie der Gruppe aufzusteigen und dem Guru immer näher zu kommen. Die dadurch gewonnene Macht wird gegen andere, in ihrem Status nicht so hochstehende Mitglieder angewandt und missbraucht.
Angehörige einer Sekte, die den Repressalien des Sektenlebens nicht mehr gewachsen sind und aussteigen wollen, werden von ihren Leidensgenossen oftmals psychologisch terrorisiert und massiv unter Druck gesetzt, bis sie total verängstigt und verstört sind und dem Verfolgungswahn verfallen. Die wenigsten von ihnen schaffen den Absprung von ihrer Sekte und bleiben ein ganzes Leben in den Sektenstrukturen gefangen.

Der Guru

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Der Guru einer freichristlichen Bademoden-Sekte inmitten seiner Jünger.

Der Guru einer Sekte ist meistens männlich und besitzt eine dominante Persönlichkeit. Oftmals zwingt ein Guru seine weiblichen Jüngerinnen zum Gruppensex und befruchtet die ihm hörigen Damen mit seinem geheiligten göttlichen Samen. Damit dieses Verhalten nicht als pure Geilheit entlarvt wird, entwickelt der Guru pseudowissenschaftliche Erklärungen für seine Dauererektion und suggerriert den Sektenmitgliedern, nur mit seinem Samen könne eine neue Menschenrasse erschaffen werden, welche die Erde in der Zeit nach dem Weltuntergang wieder aufbaut und sich Untertan macht. Der Guru entwickelt auch Freude darin, seine Untergebenen psychologisch unter Druck zu setzen und ihren Willen zu brechen, damit ihre leeren Gehirne daraufhin bereit sind, seine bedenklichen Weltanschauungen in sich aufzunehmen und zu adaptieren. Um seine Vorbildfunktion erfüllen zu können, erklärt der Guru alles moralisch Bedenkliche zur Tugend und kann seine Laster und Perversitäten dadurch ungehemmt ausleben.

Verschiedene Sekten (Auswahl)

Katholische Kirche

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Der Papst Oberhaupt der KK Sekte

Die Katholiken verneinen zwar vehement eine Sekte zu sein, doch alle äußeren Anzeichen dieser weltweiten Bewegung sprechen dafür. Der Oberguru dieser Sekte ist der Papst, der sich für Gottes Stellvertreter auf Erden hält und permanent abstruse Thesen zu Themen wie Abtreibung, Aids und Empfängnisverhütung aufstellt. Viele seiner Jünger sind ihm hörig und fallen in einen Zustand der religiösen Verzückung wenn ihr Guru blöd winkend in seinem Papa-Mobil durch die Menge fährt und dieser seinen göttlichen Segen spendet. Zölibatär lebende Anhänger dieser Sekte vergreifen sich in ihrer sexuellen Not gerne an kleinen Kindern und Ministranten, wodurch ein weiteres Definitionsmerkmal einer Sekte erfüllt wäre. Das Geld welches durch die Kollekte jede Woche von den Gläubigern im Gottesdienst eingesammelt wird, wird zwar nicht an Gott überwiesen ( wozu sollte Gott auch Geld gebrauchen können? ) wird aber dankend von der katholischen Kirche "verwaltet" und in die Gehirnwäsche potentieller Sektenmitglieder und den Ausbau des Petersdoms investiert.

Zeugen Jehovas

Die Zeugen Jehovas mit weltweit 6,7 Millionen Anhängern sind aus dem Bild vieler Städte nicht mehr wegzudenken. Besonders an den Eingängen von U-Bahn Stationen lungern die Sektenmitglieder herum und versuchen die fragwürdigen Druckerzeugnisse (Wachturm / Erwachet) der Sekte an die Passanten zu bringen. Ihre aufdringliche Art der Akquise macht sie bei der Bevölkerung eher unbeliebt und wenn ein älteres, den Zeugen angehöriges Ehepaar an fremden Haustüren klingelt und die Bewohner dazu auffordert "einmal in aller Ruhe über Gott zu sprechen" wird nicht selten der Hund auf die Missionare gehetzt oder der eigene Grundsatz der Gewaltfreiheit kurzfristig vergessen.

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Am 14. Nisan wird die Heilige Currywurst mit Pommes angebetet und von auserwählten Zeugen Jehovas verzehrt.

Die Zeugen Jehovas sind zwar christlich orientiert, lehnen aber die Dreifaltigkeit Gottes ab, um sich irgendwie von den anderen christlichen Sekten abzuheben. Sie glauben an eine Wiederherstellung des Paradieses auf Erden und halten sich für auserkoren, dieses herbeizuführen. Blutspenden bzw. Transfusionen lehnen die Zeugen strikt ab und sie würden lieber verbluten, als sich an fremdem Blut mit Sünde und Unheil zu infizieren. Die einzige religiöse Feier dieser Sekte ist die Anbetung der Heiligen Currywurst mit Pommes, die jeweils am 14. Nisan nach Sonnenuntergang gefeiert wird. Nur auserwählte Zeugen dürfen bei diesem Fest von der Heiligen Currywurst mit Pommes essen und fallen anschließend in einen scharfgewürzten Trancezustand. Weiterhin lehnen die streng mongam lebenden Zeugen Jehovas die Masturbation ab und empfehlen im Falle sexueller Not Sex mit Melonen, Möhren oder Birnenkompott.

Bhagwan

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Bhagwan alias Osho verstrahlte seine Umgebung mit abstrusen Thesen.

Die Bhagwan-Sekte, so benannt nach ihrem inzwischen verstorbenen, heroinabhängigen Guru Bhagwan (später Osho) ist eine hedonistische Party-Sekte, die versucht, sich ihre Seelenheil vornehmlich durch Massenorgien, Drogenkonsum und Spaß am Leben zu verschaffen. Europaweit öffneten in den 1980er Jahren Bhagwandiskotheken, in denen massiv neue Mitglieder geworben und mit dem Sektenvirus infiziert wurden. Diese Sekte, deren Anhänger sich Sannyasins nennen, lebte zuerst im indischen Poona bis sie von den indischen Behörden vertrieben wurde und ins amerikanische Oregon übersiedelte. Dort kaufte sie für 5,75 Millionen Dollar aus der Portokoasse die entlegene Big Muddy Ranch und stellte ihrem Führer eine Flotte von 93 Rolls-Royce bereit. Doch auch die amerikanischen Behörden erkannten das Sektenpotential der Bhagwans und die kriminellen Machenschafter der Gruppe (u.a. wurden unliebsame Mitglieder der Sekte wurden von Bhagwans Stellvertreterin Sheela vergiftet) und machten der Sekte das Leben schwer, sodass der Ashram in Oregon 1985 wieder aufgelöst wurde und die Sekte zurück nach Poona ging.
Bhagwan verneinte die Existenz eines Gottes und erklärte sich stattdessen selbst zum gottgleichen Wesen. 1990 verstarb Osho, wie er sich in seinen letzten Lebensjahren nannte, an einer Überdosis Selbstüberschätzung in Kombination mit einer Opiatvergiftung und löste sich in Feuer auf.

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Guru Bill, der unangefochtene Führer der Tokio Hotel-Sekte.

Tokio Hotel

Das Sektentum von Tokio Hotel verbreitet sich tückischerweise über die Musik und infiziert vor allem junge Mädchen. Angeführt wird diese Sekte durch ein Paarungsergebnis zwischen Elisabeth Taylor und der Sängerin Nena. Der Guru Bill wird dabei von seinen Bruder, einer Bob Marley-Karrikatur in weiß, namens Tom begleitet. Dieser bezeichnet sich selber gerne als Sexgott. Die Generäle und Platzhalter, Gustav und Georg komplettieren die Führungsriege dieser Sekte.
Tokio Hotel ist eine relativ neue Sekte, die sich durch schmerzvolle, aber sinnfreie Texte in die Herzen junger Mädchen singt und dabei schamlos das Geld dieser naiven Küken für wertlosen Merchandisingmüll abzieht. Unterstützt wird das Ganze durch eine wahre Armee von Managern, Anwälten, Personal und Drogendealern. Es ist also faktisch unmöglich, diese Sekte auf rechtlichen Wege zu neutralisieren, bleibt nur die Hoffnung, dass sich das Ganze irgendwann von selbst erledigt. Außerdem wird jeder, der dieser Sekte beitritt von hysterischen Kreischanfällen befallen. Forscher fanden für dieses seltene Phänomen noch keine Ursache.

Locopedianer

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Locos, der Guru der Locopedianer

Die Locopedianer bezeichnet eine kleine Gruppe freier Autoren die sich in einer Internetgemeinschaft gefunden haben um dort ihre Verrücktheit zu frönen. Die Locopedianer sind im Grunde völlig harmlos, manchmal kristallisiert sich der eine oder andere Charakter heraus, der durch besonders absurde Schreibweise die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ihr ursprünglicher Guru Andy Warhol war den Anforderungen des Sektenlebens nicht mehr gewachsen und gab ziemlich bald nach der Gründung der Sekte den Löffel ab. Danach taumelte die Sekte für einige Zeit führungslos durch die digitalen Weiten der Wiki-Welt und versuchte, sich selbst eine neue Führungsstruktur zu geben, bis der neue Guru Locos die Macht übernahm und seine Jünger mit unermesslicher Weisheit betörte.
Die Gemeinschaft agiert auf einer völlig anonymen Ebene im Internet, versucht aber von dort gezielt neue Mitglieder zu werben. Manche Locopedianer stehen offen zu ihrer Neigung und laufen mit einem T-Shirt durch die Gegend. Die Gottheit der Locopedianer ist ein Kaktus. Ihr Ziel ist es, die Welt durch bizarre Artikel zu verbessern, auf Missstände hinzuweisen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

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Bushi aktueller Guru der Amerikaner


Amerikanismus

Das Amerikanum ist eine der größten und gefährlichsten Sekten, welche sich jemals auf Mutter Erde herumgetrieben hat. Das besondere an dieser Gruppierung ist ihre enorme Anzahl an Mitgliedern (Stand 2007: 300 Millionen). Das Ganze ist auf ein einzelnes Land konzentriert, was die Sekte unantastbar und sehr mächtig macht. Ihr elitärer Guru Bushi sieht sich als Führer einer großen Ritterschaft, die dafür geboren wurde, den Rest der Welt militärisch zu unterstützen und das Sektendogma (Pseudodemokratie, christlicher Fundamentalismus und Kapitalismus) in allen Ländern zu etablieren. Die Mitglieder machen dabei aber keinen Unterschied, ob diese Hilfe erwünscht ist oder nicht, sondern handeln frei nach eigenen Ermessen und ihrem gottgegebenen, missionarischen Auftrag.
Der Guruposten ist auf keine feste Person fixiert, sondern wird alle vier Jahre von einer aus dem Sektenvolk gewählten Person besetzt. Die Jünger teilen sich in verschiedene Bevölkerungsgruppen auf, sind aber in der Regel alle von der gleichen Naivität befallen. Der Amerikanismus ist dahingehend gefährlich, weil die völlig absurden Absichten der Sekte für große Teile der Weltbevölkerung wünschenswert scheinen und die Sekte daher mit konventionellen Sektenbekämpfungsmitteln nicht aufgehalten werden kann.

Siehe auch


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