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Möhrengeier

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Der südrussische Möhrengeier

EntstehungBearbeiten

Der Möhrengeier wurde 1988 von südrussischen Genforschern in einem Hinterhoflabor in der Stadt Tscherkessk (Hauptstadt der Republik Karatschai-Tscherkessien) zufällig fabriziert, als sie aus Versehen ein Wodkagläschen Möhrensaft in eine atomdextralzerzweuselte Zentrifuge schütteten, in der sich noch Reste von Geiergenen befanden. Es zischte gewaltig und nach wenigen Sekunden ragte aus der Zentrifuge der markante Kopf des Möhrengeiers hervor.

AnatomieBearbeiten

Der Rumpf des Möhrengeiers erinnert in seiner Form an eine große Aubergine. Die tollpatschigen, flossenartigen Füße sind an zwei spindeldürren, etwa 60 cam langen Beinen befestigt, die aussehen wie Käsestangen. Ein ca. 40 cm langer, orangefarbener Schnabel aus Karbon ermöglicht es dem Vogel, auch tiefsitzende Möhren aus den Möhrenfeldern zu picken. Die überdimensionierten Flügel mit einer Spannweite bis zu 3,50 m sind mit flauschigen, wasserabweisenden Neoprenfedern bestückt, was dem Möhrengeier auch Flüge bei Regen, Sturm und sogar unter Wasser ermöglicht. Auf seinem Kopf trägt der Geier einen drolligen Federbüschel, der ihm zwar einen leicht bescheuerten Ausdruck verleiht, aber aufgrund der eingearbeiteten Ultraschallsensoren eine unglaubliche Orientierungsfähigkeit ermöglicht.
In seinem Auberginenrumpf ist eine atomdextralzerzweuselte Zentrifuge integriert, die es dem Geier ermöglicht, sich ohne fremde Hilfe fortzupflanzen.

FortpflanzungBearbeiten

Um sich fortzupflanzen, setzt sich der Möhrengeier bei Vollmond auf ein Möhrenfeld und rubbelt mit seinem Bauch auf dem Ackerboden herum. Dadurch gelangen die Möhrengene in die Zentrifuge und setzen den Fortpflanzungsprozess in Gang. Der Geier hüpft daraufhin ein wenig auf dem Feld herum, damit sich die Gene in der Zentrifuge verteilen können und nach wenigen Minuten wird ein neuer Möhrengeier in Orginalgröße geboren und verlässt den Körper des Mutter- bzw. Vatertiers durch den Hinterausgang.

ErnährungBearbeiten

Der Möhrengeier ernährt sich überwiegend von genetisch veränderten Möhren, die in der Nähe von Atomkraftwerken wachsen. Zur Bereicherung seines Speiseplans frisst er hin und wieder auch die Hautreste gehäuteter Blaubeerschlangen, die in Südrussland häufig vorkommen. Leider haben viele Möhrengeier ein Alkoholproblem und versuchen ständig, die hiesigen Wodkabrennereien auszurauben.

LebensraumBearbeiten

Kuehltuerme.jpg

Der bevorzugte Lebensraum der Möhrengeier ist das Atomkraftwerk.

Dieser seltsame Vogel kommt ausschließlich in der Republik Karatschai-Tscherkessien vor und wurde von der dortigen Regierung zum Wappentier erklärt. Er nistet in den Kühltürmen der dort inflationär vorkommenden Atomkraftwerke, weicht aber zunehemend in die Kanalisation aus, da fast alle Kühltürme inzwischen von der wachsenden Population der Möhrengeier belegt sind. Da der Lebensraum in Südrussland für die Gesamtpopulation der Geier nicht mehr ausreicht, verlagert sich ihr Lebensraum immer weiter nach Westen. So wurden schon Exemplare dieser Art in Ungarn, Polen und sogar Ostdeutschland gesichtet und es ist zu erwarten, dass demnächst auch der westdeutsche Raum von Möhrengeiern bevölkert wird.
Umweltschützer fordern deshalb eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke, bzw. einen Ausstieg aus dem Atomausstieg, um langristig den Lebensraum des Möhrengeiers zu erhalten

BesonderheitenBearbeiten

Obwohl der Geier ursprünglich auf künstliche Weise erzeugt wurde, entwickelt dieser Vogel eine sehr starke Mutterbindung. Er umsorgt seine Mutter sehr gewissenhaft und tut was er kann, um dieser ein schönes, verstrahltes Leben zu ermöglichen. Aufgrund seiner atomaren Verstrahlung leuchten die Möhrengeier bei Nacht und werden von vielen Bewohnern der Republik Karatschai-Tscherkessien mit UFOs verwechselt.


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Dieser Artikel wurde von HerrHamster als Witzig bewertet
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