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London

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London (zu Zeiten der alten Römer noch Londonium, im frühen Mittelalter Landan geheißen) ist die große Stadt an der Themse, Hauptstadt von England, dem British Empire und dem Commonwealth noch dazu.

Neben dem Fluss Themse, die mitten durch die Stadt fließt, und von diversen Brücken überspannt wird, zeichnet London sich vor allem durch sein Wetter aus: Es ist fast immer neblig, außer dann, wenn es regnet. Die Engländer sind der Meinung, daß das auch gut so wäre... und jeder Tourist, der schon mal einen der extrem seltenen, heißen und sonnigen Sommertage in London erlebt hat, wird ihnen zustimmen, da die Themse dann ganz abscheulich zu stinken beginnt!

London ist das ganze Jahr über voll von Touristen. - Warum das so ist, konnte bislang allerdings noch nicht geklärt werden, da eine ganze Reihe von abschreckenden Details gegen London sprechen:

  • Die englische Kochkunst, zu der solche Köstlichkeiten wie Pudding aus Hammelfett, Fleisch in Pfefferminzsauce, warmes Bier und Fish & Chips zählen, wird von Kontinentaleuropäern zumeist mit dem Adjektiv "Würgh!" beschrieben.
  • Londoner U-Bahnen - wegen der engen, klaustrophobischen Tunnel Tube genannt - und Busse weisen eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Formel-1-Rennwagen auf, da es auch bei ihnen zuweilen zur spontanen Explosion oder Selbstentzündung kommt.
  • Das typisch englische Wetter - siehe oben.
  • Londons Teenager, die gerne in den Straßen Jack The Ripper spielen, was für den unbedarften Zuschauer recht schockierend sein kann.
  • Alle Einheimischen sprechen so eine merkwürdige Sprache, die gemeinhin als "Englisch" bezeichnet wird.
  • London hat eine extrem böse, grausame, blutrünstige Geschichte voller Mord, Folter, Seuchen und Großbrände - und die Londoner sind sogar noch stolz darauf, wovon man sich im "The London Dungeon", im "Tower of London", in der Schreckenskammer von "Mme. Tussauds Wachsfigurenkabinett" und in ein paar kleineren Gruselmuseen überzeugen kann.
  • Die Pubs (englisch für: Spelunken) - servieren 1. englisches Essen (siehe oben) und sind 2. meistens voller lärmender Engländer, jedenfalls, bis der Wirt "Last Order Please!" brüllt, damit sich alle vor der Sperrstunde noch ein warmes Bier hinter die Binde kippen können.
  • Die Bobbys von Scottland Yard & Metropolitan Police - scheinen zwar für Polizisten sympathische Leute zu sein, warten aber in Wahrheit nur darauf, ihre eisernen Krallen (Clamps genannt) in die Reifen unschuldiger, parkender Autos zu schlagen!

Allerdings könnte der Touristenzustrom unter anderem an all den Sehenswürdigkeiten liegen, die die Weltmetropole London zu bieten hat. So kann man dort

  • im British Museum allerlei mehr oder minder defekte Tempel aus Griechenland, Stadtmauern aus Babylon und haufenweise tote Mumien und römisches Altmetall anglotzen,
  • vor dem Buckingham Palace und vor Whitehall die Horseguards sowie im Tower die Beefeaters in ihren schnuckligen Uniformen fotografieren,
  • sich im Natural History Museum diverse bizarre tote Tiere ansehen - die lebenden findet man im London Zoo (oder in den Betten der Bed-and-Breakfast-Pension),
  • in Soho eine Musical- oder Varieté-Vorstellung besuchen, wobei der Eintritt sich reziprog-proportional zur Menge der Bekleidung der Damen auf der Bühne verhält,
  • in St. Pauls oder der Westminsterabby etwas für sein Seelenheil tun,
  • im House of Parliament einem amüsanten Kasperletheater als Zuschauer beiwohnen,
  • in Greenwich auf dem nullten Längengrad herumtrampeln,
  • bei einem der Life-Aid-Konzerte des heiligen Bob für einen guten Zweck einen Hörsturz riskieren,
  • im Hydepark Rosen pflücken - falls einem nicht Mr. Hyde oder einer der Bobbys in die Quere kommt und im
  • Kaufhaus Harrods dem Angedenken von Lady Di an deren Gedenkstätte seine Referenz erweisen und anschließend auf 6 Stockwerken sein Jahresgehalt (+ die 1. und 2. Hypothek auf das Eigenheim auf dem Festland) für ein paar Reiseandenken ausgeben.

Für die eher sportlich interessierten gibt es außerdem die Möglichkeit auf zahllosen Sportplätzen beim Versuch die Regeln des Kricket zu kapieren den Verstand zu verlieren, sich in Wimbeldon beim Tennis zu langweilen gut zu unterhalten oder in Wembley nach einem Fußballspiel eine interessante und lebhafte Debatte mit einheimischen Hooligans Fußball-Anhängern über die Frage "Tor oder kein Tor?" zu führen.

Zudem gastieren mit dem Oxford- und dem Picadilly-Circus auch ständig mehrere dieser traditionsreichen Schaustellungen, die man einfach gesehen haben sollte, um zu glauben, was da geboten wird!

Wie der geneigte Leser ersehen kann, ist London immer eine Reise wert...

Wie erreicht man nun London?

Das ist eigentlich ganz einfach:

  • Entweder, man überquert den Ärmelkanal mit einem Boot oder Schiff, und fährt dann die Themse aufwärts (was bei Flut besonders gut geht),
  • oder man besteigt einen Flieger nach Heathrow oder Gatwick von wo einen die U-Bahn mit etwas Glück heil und lebendig (und mit einer Fahrzeit, die länger dauert, als der Flug von jedem beliebigen Punkt der Erde) in die Stadt bringt,
  • oder man fährt von Frankreich mit der Eisenbahn durch den Kanaltunnel (was die langweiligste und teuerste Methode wäre).

Neigt der Urlaub sich dann dem Ende zu, kehrt man auf dem selben Wege, wie man nach London gereist ist, wieder nach Hause zurück - um einige (100 oder 1000) Pfund leichter und um Fotos, Eindrücke und Erinnerungen reicher. - Denn merke: Die Londoner lieben Gäste - aber nur, wenn diese auch nach ein bis zwei Wochen wieder gehen!

Nur krank sollte man in London wirklich nicht werden, da das britischen Gesundheitswesen einen ganz eigenen Ruf besitzt, und man Einrichtungen wie Bedlam, das Royal Memorial Hospital oder Dr. Marvin Mondos Privatsanatorium nicht unbedingt gesünder verläßt, als man sie betreten hat.

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