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ACHTUNG GESETZLICHER WARNHINWEIS:
Leben Sie nicht! Leben ist tödlich!

Als Leben wird die Zeitspanne bezeichnet, die ein Lebewesen von seiner Geburt bis zu seinem Tod verbringt und mit mehr oder weniger sinvollen Aktivitäten füllt, die dem betreffenden Wesen eine Lebensberechtigung geben können. Durch diese Lebensberechtigung wird aus der bloßen Existenz namens Dahinvegetieren die Existenz namens Leben.
Generell wird das Leben dem Tod bevorzugt, da kaum ein Lebewesen ahnen kann, was es nach dem Leben zu erwarten hat.

TypologieBearbeiten

EntstehungBearbeiten

Embryo

Ein Embryo im Mutterleib weiß noch nicht, was das Leben bringen wird und kann sich gelassen auf seine Geburt vorbereiten.

Leben entsteht durch die unterschiedlichsten Methoden:

  • Unbefleckte Empfängnis - Diese Art der Lebensschöpfung kommt sehr selten vor und ist sehr heiligen Menschen vorbehalten. Eigentlich ist bisher nur ein Fall der unbefleckten Empfängnis bekannt geworden: Die Schwängerung der heiligen Jungfrau Maria durch den Heiligen Geist.
  • Sex - Tiere und Menschen bevorzugen diese Art der Fortpflanzung, da sie neben der Schaffung neuen Lebens auch noch Spaß machen kann, falls der Mann nicht an Potenzstörungen oder Ejaculatio pracox leidet und die Frau nicht frigide ist.
  • Künstliche Befruchtung - Diese Methode wird gerne von unfruchtbaren Paaren angewendet, die sich nicht in ihr Schicksal der Kinderlosigkeit fügen möchten und viel Geld für Hormontherapien ausgeben. Leider kommt es durch die Hormontherapie immer wieder dazu, dass das weibliche Säugetier so fruchtbar wird, dass es bis zu sechs Nachkommen auf einmal wirft, was in der Folge das Leben der Neugeborenen nicht lebenswert macht, da das Geld für ausreichende Ernährung, Kleidung und anständige Suchtmittel in der Familie fehlt.
  • Klonen - Diese Technik ist noch nicht ganz ausgereift, wird aber in einigen Jahrzehnten die bereits erwähnten Methoden vollständig ersetzen. Wissenschaftler fertigen mithilfe dieser Technik exakte Kopien vom Mutter- bzw. Vatertier an und können durch gezielte genetische Manipulationen alle ungewünschten Eigenarten eines Lebewesens wie Dickleibigkeit, Hässlichkeit, Dummheit oder Dickköpfigkeit ausmerzen.
  • Wind - In der Pflanzenwelt ist der Wind für die Schaffung neuen Lebens mitverantwortlich. Er trägt die Pflanzensamen von einer Pflanze zur nächsten, um so die Befruchtung der Blüten zu gewährleisten. Unterstützt wird der Wind dabei von Fluginsekten wie Bienen, Hummeln oder Wespen, welche bei ihrer Nahrungssuche unbewusst die gleiche Aufgabe erfüllen und die Blütenpollen von Blütenkelch zu Blütenkelch transportieren. Versuche, die Windtechnik auch auf die menschliche Fortpflanzung auszuweiten, sind bisher fehlgeschlagen, werden aber zur Zeit weiterentwickelt. So könnte in Zukunft ein mänliches Wesen auf einer Alpenwiese Hand an sich legen und der Wind würde das erzeugte Ejakulat zum nächsten fruchtbaren Muttertier tragen und jenes befruchten, was die komplizierte und sozial aufwendige Technik der Sexualität obsolet machen würde.

SinnBearbeiten

Der Sinn des Lebens konnte bisher nicht eindeutig festgestellt werden und die Meinungen hierzu divergieren extrem voneinander. Dennoch haben wir für den Leser ein paar gängige Meinungen zusammengestellt:

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MenschenBearbeiten

Sex

Der Sinn des Lebens besteht für die meisten Lebewesen primär in der Ausübung des Geschlechtsverkehrs zum Behufe der Fortpflanzung.

Der Sinn eines Menschenlebens besteht erst einmal darin, die zu erwartende Lebensdauer von derzeit ca. 75 - 85 Jahren tatsächlich zu erreichen und ohne größere Schäden wie etwa Krankheit, Tod oder Armut zu überstehen. Besonders privilegierte Menschen sind dazu in der Lage, ihrem Leben einen moralisch-ethischen Sinn zu geben. Dazu gehören u.a. die Erschaffung von Kunstwerken im Bereich der Musik, Literatur, bildenden Kunst und des Films, die Entwicklung philosophischer Ideen oder politischer Systeme, aber auch die Anhäufung großer Mengen materieller Güter und Geld. So richtet sich der Lebenssinn-Index vieler Zeitgenossen an ihrem Kontostand aus und wenn sich dieser im Minus befindet, macht auch ihr Leben keinen Sinn mehr. Oft genug kommt es aus realer oder antizipierter materieller Not zu Selbstentleibungen oder Amokläufen, bei denen Menschen getötet werden, die für die materielle Not des Amokläufers von diesem verantwortlich gemacht werden.

Ein anderer Lebenssinn kann darin bestehen, möglichst viel Spaß während der bereitgestellten Lebenszeit zu haben und durch einen hedonistischen Lebensstil die Vorzüge des Lebens voll auszukosten. Dazu gehören das Herumhuren - also die Ausübung des Geschlechtsverkehrs ohne die Beabsichtigung zur Fortpflanzung - ebenso wie der übermäßige Konsum von Rausch- und Lebensmitteln oder dem Fröhnen des illegalen Glücksspiels.

Religiöse Menschen geben ihrem Leben einen spirituellen Inhalt und fühlen sich dadurch oftmals besonders lebensberechtigt. Durch die ständige Kontaktaufnahme mit Gott mithilfe des Gebets meinen diese Menschen, Nachrichten und Lebensaufträge von Gott zu empfangen, die sie daraufhin voller religiöser Motivation in die Tat umsetzen. Dazu gehören Kreuzzüge und Terroranschläge, bei denen alle Ungläubigen bzw. Andersgläubigen ermordet werden ebenso wie das Helfer-Syndrom, das aus dem Gläubigen einen sich für die Bedürfnisse Anderer aufopfernden Menschen macht.

Die Katholiken haben dazu noch einen speziellen Lebenssinn für sich entdeckt: Das ständige Leiden unter ihrem Sündenrtum und der Versuch, dieses durch die Beichte und die Buße zu kompensieren. Dieses aufwendige Verfahren erfordert so viel Zeit und Konzerntration, dass es das Leben eines Katholiken vollkommen ausfüllt und dem Sünder das Gefühl gibt, sein Leben wäre extrem sinnvoll.

TiereBearbeiten

Tiere müssen sich über den moralisch-ethischen Sinn des Lebens zum Glück keine Gedanken machen, da ihr Lebenssinn von vorneherein klar definiert ist. Außer der Fortpflanzung und Ernährung besteht ihre Existenzberechtigung nur darin, vom Menschen getötet und verspeist oder in Zoos bzw. auf Safaris begafft zu werden. Das macht ihre Gedanken frei und gibt ihnen die Muße, in ihrer reichlich vorhandenen Freizeit albern herumzutoben.

Pflanzen und KleinstorganismenBearbeiten

Aidsvirus

Das Aidsvirus muss sich über seinen Lebenssinn keine großen Gedanken machen und kann unbeschwert in den Tag hinein leben.

Auch der Lebenssinn dieser Gattungen ist von vorneherein klar abgesteckt. Pflanzen existiern nur, um sich fortzupflanzen und vom Menschen verspeist, bzw. als Medizin oder Droge eingesetzt zu werden. Eine Sonderrolle kommt dabei den Blumen und Zierpflanzen zu, die als Schmuck und Zimmerpflanzen in menschlichen Behausungen einen besonderen Lebenssinn bekommen.
Viren und Krankheitserreger finden ihren exklusiven Lebenssinn darin, der Pharmaindustrie viel Geld in ihre Kassen zu spülen, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Bevölkerungsexplosion effizient einzudämmen. Durch den zunehmenden technischen Fortschritt der Menschheit im Bereich der Biologie und Virenbekämpfung wird dieser Lebensinhalt aber langfristig in Frage gestellt.

KritikBearbeiten

Seit Jahrhunderten machen sich viele kluge Köpfe Gedanken, wodurch das Leben - außer dem Tod - zu ersetzen sei. Es ist einfach zu ungerecht, dass gewisse Lebensformen wie etwa der Mensch, eine größere Lebensberechtigung haben, als andere Lebensformen wie etwa das Aids-Virus oder die Crazypflanze, die nur um ihrer Existenz willen leben und keinen besonderen Lebenssinn haben, außer vom Mensch verspeist oder andersweitig konsumiert und verarbeitet zu werden oder diesen zu Tode zu bringen. Diese Ungleichbehandlung muss gestoppt werden und durch eine Form der Existenz ersetzt werden, die allen Lebewesen und Organismen den gleichen Status verleiht.

Gegendarstellung, alternativer (philosophischer) AnsatzBearbeiten

Es gibt philosophische Ansätze, die das Leben genau ins Gegenteil verkehren. So ist die Überlegung nicht neu, dass der Mensch nie toter war als zu seinen vermeintlichen Lebzeiten im "Hier und Jetzt". Man spricht in diesem Fall vom "Ewigen Leben", welches es in der uns bekannten materiellen Form natürlich nicht gibt. Die mangelnde Auseinandersetzung mit eben diesen andersartigen Ansätzen lässt die Menschen überwiegend in den oben erwähnten Sinn des Lebens (oder Vergehens) abgleiten oder wissentlich entfliehen, nicht selten wird dabei der Verstand komplett ausgeschaltet und auf die niederen Instinkte fokussiert.

Zum Abschluss noch ein kreativer Ansatz: Die Mehrheit der TV-verwöhnten Menschen muss glauben, dass sich das Leben und die reale Existenz im Fernseher abspielt. Wenn nun ein Zuschauer den Vorschlaghammer zur Hand nimmt und Harald Schmidt während seiner Sendung richtig eins aufs TV-Gehäuse gibt, ihn quasi erschlägt, hat dann der Ausführende real einen Mord zu verantworten? Nach den jetzigen und vorherrschenden Doktrin wäre der Ausführende ein Mörder. Derjenige, der dies verneint, müsste ansonsten akzeptieren, dass das Gehirn nichts weiter als eine hochkomplexe Sende- und Empfangsanlage ist, wie das gesamte TV-System auch, aber keineswegs das Zentrum und Sitz des Lebens bzw. des Geistes ist. Wo also ist nun das Zentrum des Seins, des menschlichen Geistes und des Lebens überhaupt? Vermutlich nicht in der grauen und breiigen Masse die sich Gehirn nennt.

Wer sich dieser Herausforderung nicht stellen mag, der kann bis zur Rückkehr ins richtige und "Ewige Leben" so weitermachen wie oben beschrieben und all die ihm gegebene Geisteskraft (Potenz) auf den mechanisch- materialistischen Erhalt seiner Körperlichkeit verwenden, was zugegeben, als wissenschaftlich fundamentierter Erhaltungstrieb auch des Spaßfaktors nicht entbehrt.

Andere BezeichnungenBearbeiten

  • Existieren
  • Sein
  • Dahinvegetieren


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Gratulation an die Autoren.

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