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Kryptodorf heißt soviel wie verborgenes Dorf oder geheimnisvolles Dorf.

In Käsebach wohnen heute noch ungefähr 400 Menschen, vor 30 Jahren waren es über 1000.

Käsebach ist auf keiner Landkarte zu finden, in keiner Auflistung taucht es auf und mit einem Navigatiosgerät lässt es sich eben-

falls nicht aufspüren. Fliegt jemand mit einem Flugzeug oder Hubschrauber über das fragliche Gebiet, wird sie (er) keine Häuser

sehen, nur Wiesen und Wälder.

Nach Aussagen des Schorschi Schnabbelschnut, der dieses Dorf aber nie betreten hat, soll es in den nördlichen Ausläufern des

Vogelsbergs (Mittel-Hessen) liegen.

Sabine Heißwasser, 72 Jahre alt, Rentnerin, früherer Beruf unklar, abends begeisterte Ebbelwoi-Trinkerin, nachmittags freudige

Sahnetorte-Schauflerin,  war bisher vermutlich die einzige Person, die jemals von außerhalb als Nichtbewohnerin des Dorfes,

Käsebach besucht hatte.   Sie hielt sich zwei Tage in Käsebach auf. Mit Hilfe des Hüter konnte sie dies bewerkstelligen.

(Der Hüter ist in den Artikeln Existenz der Seele  und   Neue Kosmologie   beschrieben)
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Weshalb ist Käsebach nicht zu finden?   Bearbeiten

Nach Informationen von Sabine Heißwasser, die sie im Dorfcafe eines Ortes an der hessisschen Bergstraße beim Verzehr von

drei Stücken spendierter Sahnetorte den anwesenden, verblüfften Frauen und auch Schorschi Schnabbelschnut gab, landeten im Jahre

1946 Außerirdische im nördlichen Vogelsberg. Warum ausgerechnet dort, konnte sie nicht erfahren.

Vermutlich hatte ihr Raumschiff eine Panne und sie mussten notlanden. Ursprünglich wollten sie nach der Reparatur wieder

verschwinden zum Planeten Saturn, wo in einem größeren Gesteinsbrocken des Ringes ihr Mutterschiff stationiert war.

Sie verschwanden aber nicht, sondern blieben, zwecks Langzeitstudien, behaupteten sie,

Diese Außerirdischen besitzen, im Vergleich zu uns Menschen, eine haushoch überlegene Technologie. Für sie ist das einfach,

ein Dorf für Außenstehende praktisch unsichtbar zu machen. Sie können auch ganze Städte scheinbar verschwinden lassen,

falls sie das wollten.

Die Außerirdischen    Bearbeiten

Die Dorfbewohner von Käsebach nennen sie Lebb (Mehrzahlwort). Ein einzelner ist ein Labb, Sie haben große Ähnlichkeit mit

Kaninchen und auch ungefähr deren Größe.   Pfoten haben sie nicht, dafür Hände wie wir Menschen. Ihre Hinterfüße sind auch

wie Hände geformt.  Das Auffälligste an ihnen sind ihre langen Ohren, etwa doppelt so lang wie bei Hasen.    Sabine Heißwasser

zweifelt allerdings, ob dies tatsächlich Ohren sind. Eher so was wie Antennen und Empfänger von irgendwelcher Strahlung.

Diese ohrähnlichen Organe können um 360 Grad gedreht, angelegt und abgeknickt werden. Die Verständigung erfolgt unter ihnen

nicht über eine hörbar akusstische Sprache, sondern durch Gedankenübertragung. Dies geschieht mit den "Ohren".

             Wenn sie mit den Dörflern kommunizieren, stecken sie ein pfeifenähnliches Gerät in den Mund, falls es ein Mund ist, und können dann sprechen.

Sie reden, babbeln, nur hessisch. Einge Dorfbewohner versuchten es ein paar mal mit englisch und französisch. Die Lebb

konnten damit nichts anfangen. Sie haben da nur gefragt: "Woas hosde gesoat?" (Was hast du gesagt?)  Auch hochdeutsch

können sie nicht, weder reden noch verstehen.

Wenn ein Labb einen anderen Labb trifft, umschlingen sie ihre ohrähnlichen Gebilde ineinander.

Die Dorfbewohner von Käsebach       Bearbeiten

Begegnungen von Lebb und Menschen finden dort jeden Tag statt. Die Lebb verlangen von den Bewohnern Karotten, die in jedem

Garten von Käsebach angebaut werden.

Das orangene Gemüse verzehren die fremden Wesen nicht, sie brauchen es für was Anderes, das keiner von den Dörflern kennt.

Vermutlich brauchen die Lebb keine Lebensmittel, um zu existieren, sie tanken Sonnenenergie mit ihrem graubraunem Fell und

legen sich dafür ins Sonnenlicht auf die Wiesen.  Das erklärt auch, wieso sie mit den Dorfeinwohnern andauernd über Wetter-

prognosen plaudern.

Wenn jemand Käsebach verlassen will, so kann er (sie) das, muss aber vorher eine Verschwiegenheitsnuss verzehren, die ein

Labb überreicht. Die Person darf dann wegfahren, weggehen für Stunden, für Tage oder auch für immer.

Seltsamerweise funktionieren die Nüsse nicht immer wie gewünscht. Oft kam es vor, dass ein Käsebächer draußen seiner

natürlichen Schwatzsucht gefröhnt hat und über die Lebb sprach und gar nicht mehr aufhörte. Die Folgen waren fast immer die

Gleichen: Die Schwätzer wurden früher oder später in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen.

Meistens kamen sie wieder sehr schnell raus, sehr zur Verwunderung der dortigen Patienten, schon nach ein bis zwei Wochen.

Die Lebb hatten das irgendwie geregelt, wie weiß niemand.

Zweidrittel der Einwohnerschaft von Käsebach hat solche unfreiwilligen Klinikaufenthalte bereits erdulden müssen. Vielleicht ge-

hört dies auch zu den Langzeitstudien der Lebb, meinen Manche.

Auch Sabine Heißwasser wurde schon in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, nachdem sie mit Hilfe des Hüter zwei Tage in

Käsebach verbrachte und anschließend davon erzählt hatte. Und zwar jeden , den sie traf und bereit war ihr in einem Cafe die

Rechnung zu bezahlen.          Völlig zu Unrecht, wie wir inzwischen wissen, von ihr haben wir alle wesentlichen Informationen

über dieses Kryptodorf.

Übrigens: Sabine Heißwasser wurde nicht nur zwangseingewiesen, sondern drei Wochen später auch wieder zwangsentlassen

und musste so auf ein bis zwei (für sie kostenlose) warme Mahlzeiten täglich und ein sauberes, kuschliges Bett verzichten.

                 Ein Punkt muss hier noch unbedingt erwähnt werden: Käsebach ist eine Hochburg des Nacktflitzens.

Bei dem Flitzertreffen auf der Nonnenwiese waren von den ca. 500 Anwesenden ungefähr 100 alleine aus diesem Dorf.

Die Zukunft von Käsebach  Bearbeiten

Die Lebb kündigten an, noch höchstens 20 bis 25 Jahre im Vogelsberg zu bleiben. Als möglichen Abflugtermin nannten sie

17.August 2029.

Es ist klar, das dann Käsebach kein Kryptodorf mehr sein wird.

Zusatzinformationen  Bearbeiten

Zum Thema Nacktflitzen( bei Käsebach) existiert auch ein Erlebnisprotokoll, zweisprachig hessisch und deutsch.

Zu finden unter:

           www.hessischeanekdoten.de/42632.html  

 

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