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Dieser Artikel enthält Spuren böser Satire und bedient sich klischeehafter Vorurteile

Die natürlich nicht den Tatsachen entsprechen
Wenn Sie zarte Nerven haben, sollten sie lieber das Sandmännchen gucken

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Neu von Ravensberger

Krieg ist ein globales Spiel für alle Menschen, egal welcher Bevölkerungsschicht. In der Regel geht es darum die andere Seite mit verschiedenen Mitteln zu besiegen. Die Spielführung hat nach dem großangelegten Spiel Zweiter Weltkrieg - das etwas aus dem Ruder lief - beschlossen, neue Spielregeln festzulegen und diese in der Genfer Konvention zu verewigen. Das nimmt dem Spiel etwas von seiner Spontanität und viele Generäle und Diktatoren halten sich deshalb nicht an diese Regeln und lassen weiter morden wie bisher, um nicht den immensen Spaß am Kriegsspiel zu verlieren.
Sofern vorhanden ist es auch durchaus möglich den Gegner mit Fernwaffen wie z.B. Raketen zu bombadieren, selten gelingt es aber dadurch den Krieg zu gewinnen und die gegnerischen Konter in Form von Guerilla- und Häuserkämpfen können dadurch noch gemeiner ausfallen. Am einfachsten lässt sich das Spiel durch eine Übermacht an Soldaten und Kriegsmaterial gewinnen. Der Einsatz von Atomwaffen sowie biologischer und chemischer Waffen wird zwar durch die Genfer Konvention untersagt, besonders ehrgeizige Kriegsmächte lassen sich aber nicht davon abhalten, diese sehr effektiven Waffen zum einem taktisch günstigen Zeitpunkt einzusetzen.

GrundregelnBearbeiten

Eine beliebige Partei erörtert willkürlich erfundene Gründe für die Kriegseröffnung. Dann werden die Soldaten mobilisiert und die waffentechnischen Möglichkeiten analysiert. Ein Mensch spielt den Anführer, zwei weitere sind die Generäle. Ein gutes Dutzend bildet den Offiziersstab der Rest sind die Soldaten. Menschen, die nicht direkt am Spiel beteiligt sind bilden die Zivilbevölkerung und übernehmen kostenlos die Opferrolle. Wahlweise dürfen auch Koalitionen mehrerer Kriegsparteien gebildet werden, die sich gemeinsam gegen einen Gegener stellen - zuletzt geschehen in der Koalition der Willigen gegen die hoffnungslos unterlegenen Truppen Saddam Husseins im noch nicht entschiedenen Irakkrieg.

Wenn beiden Parteien (oder auch nur eine) mit dem Krieg einverstanden sind/ist, kann das Spiel beginnen.

Das SpielBearbeiten

Land XY ist unzufrieden mit Land YX, also beschließt einer von Land XY, der was zu sagen hat einen Krieg gegen YX zu führen. Die Heerschau kann beginnen und die Generäle durchdenken die verschiedenen Taktiken und Strategien.

Als erstes postieren sich Schiffe an der Küste von Land YX. Transporter befördern Soldaten an Land und Bomber zerstören die feindlichen Städte und töten die Bevölkerung.
Wenn der Krieg für eine Partei schlecht verläuft ist es üblich, den aufgestauten Frust an hilflosen Zivilisten abzulassen. Dies kann durch Folter oder Massentötungen geschehen aber auch Massenschändungen und Genozide helfen adäquat bei der Frustrationskompensation.
Ansonsten geht es einfach nur darum die gegnerische Armee zu besiegen, die Zivilbevölkerung zu unterjochen und alle Bodenschätze des besiegten Landes in den eigenen Besitz zu bringen.

Der GewinnerBearbeiten

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Der Gewinner erhält Land, Macht und Anerkennung vom eigenen Volk und muss sich lediglich vor den Bürokraten der UNO rechtfertigen, sollte er die Genfer Konventionen nicht zu genüge beachtet haben. Er kann soviel Gefangene nehmen, wie er für den Wiederaufbau daheim benötigt und darf sich im besiegten Land als Besatzungsmacht etablieren.

Der VerliererBearbeiten

Dem Verlierer ergeht es fast so wie dem Gewinner nur mit den Unterschied, dass er alles verliert was der Andere gewinnt.
Er muss er sich nicht vor der UNO rechtfertigen, wartet aber dafür auf Hilfe von dort (vergebens). Sanktionen in Form von Reperationszahlungen gehören zu den Strafen für den Verlierer des Spiels. Da diese Kriegsschulden meistens nicht in bar beglichen werden können, darf der Sieger sämtliche Industrieanlagen des Verliererlands abbauen und mit nach Hause nehmen. Auch wertvolle Kulturgüter wie Gemälde, Skulpturen oder wertvolle Bücher werden als Reperationszahlungen akzeptiert und können vom Sieger ohne schlechtes Gewissen annektiert werden.

VerlusteBearbeiten

Die Verluste unter der Bevölkerung werden im Laufe der Jahre durch neue Geburten ausgeglichen. Die diskriminierende Praxis, Frauen von einer Spielteilnahme auszuschließen hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass nach einem größeren Krieg in den Ländern der kriegführenden Parteien ein Frauenüberschuss herrschte, der sich erst nach vielen Jahren wieder normalisierte. Die Frauen mussten ungerechterweise auch die ganze Wiederaufbauarbeit leisten (siehe Trümmerfrau). Deshalb sind einige Armeen inzwischen dazu übergegangen, auch Frauen an dem Spiel teilhaben zu lassen, was zu einer besseren Balance der Bevölkerungsstruktur führt und der Frauenemanzipation angemessen Rechnung trägt.

PunktesystemBearbeiten

Am Ende eines Krieges vergibt die Spielleitung mithilfe eines komplizierten Punktesystems die Punkte an die Spielparteien. Für jeden getöteten Soldaten gibt es einen Punkt, ermordete Zivilisten bringen einen halben Punkt, geschändete Frauen hingegen führen zu einem Punktabzug, da das Schänden in den Spielregeln ausdrücklich verboten ist.
Desweitern wird auch die zerstörte Infrastruktur eines Landes mit einkalkuliert. Besonders viele Punkte werden hier für die Zerstörung von Häfen, Autobahnen, Bahnhöfen und Flughäfen vergeben, die Zerstörung von Kindergärten und zivilen Wohngebieten wird mit Punktabzügen geahndet.

Die Gewinner werden dann mit einer Vorlage auf der Benutzerseite belohnt.




GMH.JPG Guck auch ma hier: Zweiter Weltkrieg, Schlacht von Cannae

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