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Kotstrudel

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Der Kotstrudel ist ein süßliches Blätterteig-Gebäck. Er wurde laut Knublid erstmals 2002 von der Knubliath-Bäckerei unter Leitung Dr. Knublid gebacken. Erste Formen findet man allerdings schon in der Antike; besonders Philosophen wie Analtoteles stärkten sich mit den lockeren Fladen.

Der KotstrudelBearbeiten

Entgegen der landläufigen Meinung stammt das Rezept aber nicht von Dr. Knublid. Dennoch eroberte in den Folgejahren der Kotstrudel die Welt und darf heute in keinem Feinschmecker-Lokal fehlen. Sein unverkennbarer Geschmack und die in seiner Urform erlesenen Zutaten machen den Kotstrudel zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis.

Auch in Russland ist der Kotstrudel bekannt und ebenso beliebt wie hierzulande. Möchte man im Moskau-Urlaub nicht auf ein herzhaftes Stück Kotstrudel verzichten, bestellt man allerdings Väterchens Haufen. Die Rezeptur unterscheidet sich nur unwesentlich vom hiesigen Backwerk. So lagert der benötigte Kot etwa neun bis zehn Tage länger in einem extra dafür vorgesehenen Fermentbeutel. Anschließend wird das leichtvergorene, braune Gold unter ständigem Kneten mit dem Blätterteig zusammengeführt - der Fachmann spricht hier von der sogenannten duftenden Hochzeit.

RezepturBearbeiten

Für einen schmackhaften Kotstrudel sind folgende Zutaten erforderlich:

  • Blätterteig (gibt es bereits fertig zu kaufen)
  • Kot (alle Varianten möglich - von A wie Aa bis Z wie Ziegenkot, lediglich von zu flüssigen Fäkalien ist ob der Konsistenz abzusehen, gegebenenfalls sollte die Konzentration des Arschwassers mit einem handelsüblichen Getränkemixer ermittelt werden).

ZubereitungBearbeiten

Der BlätterteigBearbeiten

Das Geheimnis des schönen Blätterns beim Blätterteig liegt in der aufwändigen Herstellung. Fürs Auge unsichtbar wird der Teig schichtweise mit reiner Butter- oder Margarine versehen. Beim Backen schmelzen diese Fettschichten, und es entsteht Dampf, der die einzelnen Teigschichten in die Höhe treibt. Das Resultat ist ein luftiges, knusprig-bröseliges Teigwunder. Will man dieses Wunder auch mit Blätterteigresten nochmals erleben, müssen diese zum Aufbewahren und Auswallen schön aufeinander gelegt werden. Wer aus Blätterteigresten einfach einen Kloß zusammenknetet, zerstört die einzelnen Schichten und wird am Backergebnis keine Freude haben.

Die KotfüllungBearbeiten

Möglichst frischen Kot aus Eigen-Produktion sammeln (ca. 160g) und ein paar Stunden reifen lassen, um das Geschmackserlebnis zu intensivieren. Anschliessend den zähen Kot gut durchkneten, bei flüssigem Material nach Bedarf Soßenbinder oder Mehl zugeben.

Hat der Kot die gewünschte Konsistenz, muss er gewürzt werden. Dies beginnt sogar schon vor der eigentlichen Zubereitung; je nach Geschmack sind entsprechende Nahrungsmittel einzunehmen: Gemüsekot schmeckt z.B. anders als Schisselette, feurig wird es mit Chilischiss, dufte ist der Bohnenschiss. Natürlich sollte dennoch gut nachgewürzt werden.

Wer's gutbürgerlich mag beschränkt sich hierbei auf Pfeffer und Salz, Leckermäuler können den Kot aber auch mit ordinärem Zucker oder aber mit Honig nachsüßen. Karamellkot ist eine weitere Variante. Auch orientalische Würzmischungen oder andere exotische Beimengungen führen zu ausgefallenen und leckeren Resultaten.

Für den richtigen Biss darf auch eine ordentliche Portion gehexelter Anüsse nicht fehlen. Allerdings sollte man vorher den Reifegrad testen, denn nur eine vollausgereifte Anuss entfaltet beim Backen ihr eigentümliches Aroma.

Fast fertig ...Bearbeiten

Ist die Kotmischung perfekt, wird sie in das leicht angebräunte Blätterteig-Kleid gegeben. Blätterteig halbieren und zu zwei Rechtecken von je ca. 35x24 cm (3 mm dünn) auswallen. Auf dem einen Teigrechteck die Fäkalien auslegen. Das zweite Teigrechteck in sechs gleich grosse Stücke schneiden. Mit einem Messer im Abstand von ca. 2 cm - reihenweise versetzt - kleine Schnitte im Teig anbringen. Teigstücke sorgfältig etwas auseinander ziehen (es entsteht eine Art Netz) und locker über den Kotklumpen legen. Rundum gut andrücken. Anschließend wird der fast fertige Kotstrudel nochmals für 40 min bei zarten 90° in die Backröhre geschoben. Nicht zu lange, sonst trocknet der Kot und ist nicht mehr saftig!

Und schwupp-di-wupp ist ein kulinarisches Abenteuer der besonderen Art fertig. Guten Appetit!

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