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Der Wissenschaftler freut sich: Er hat Gehirn gezüchtet!

Gehirn ist ein knapp gewordener, natürlicher Rohstoff und daher ein nicht zu unterschätzendes Gut.

Natürliches Vorkommen Bearbeiten

Gehirn strahlt typischerweise Intelligenz aus, die sich unmittelbar auf die Umgebung dieser Ressource auswirkt. Deshalb ist Gehirn in der Regel vor allem da, wo man auch gehäuft auf Intelligenz trifft. So sollte man zum Beispiel annehmen, dass Gehirn, wenn auch nicht in allzu großer Menge, in der Nähe eines jeden Menschen vorkommt. Forschungen haben aber das genaue Gegenteil bewiesen, wie zum Beispiel die PISA-Studie. Die wurde an Schulen durchgeführt, einem vermuteten Ballungsraum der Intelligenz und somit des Gehirns, mit dem Ergebnis, dass es dort quasi überhaupt nicht vorhanden war. Die freiwilligen Testpersonen waren zum Teil nicht einmal in der Lage, einen korrekten deutschen Satz zu bilden.
Mittlerweile weiß man, dass man Gehirn vor allem dort findet, wo sich keine Fernseher oder Boulevardzeitschriften befinden. Eines der größten Gehirnvorkommen weltweit gibt es in der Gegend um das Haus von Stephen Hawking, in Deutschland hingegen nur im Garten von Günther Jauch.

Historische Bedeutung Bearbeiten

Viele tausend Jahre lang ist das Wesen Mensch bestens ohne Gehirn ausgekommen. Da kommunizierte man noch über Grunzlaute und hatte einen Knüppel aus Holz, mit dem man seinem Nachbarn nach Lust und Laune eins überziehen konnte, wenn er wieder einmal die Nachtruhe brach. Doch irgendwann fand in Mesopotamien irgendwer zum ersten Mal Gehirn und plötzlich gab es auch schon Gesetze, Regeln und Bürokratie. In Griechenland und Rom baute man sogar quasi Gehirn an, in Einrichtungen wie etwa Schulen, doch irgendwann hatten die Römer blöderweise kein Gehirn mehr und alles war kaputt. Jetzt war Mittelalter, eine Zeit ohne Gehirn. Aber dafür mit einem Haufen blutiger Kriege, das ist ja auch mal ganz nett.
Doch ein paar Jahrhunderte später kamen ein paar Männer auf die Idee, mal wieder ihr Gehirn zu nutzen. Diese Männer hießen Aufklärer und über die nächsten Jahre gab es immer mal kluge Leute wie Jean-Jacques Rousseau, Immanuel Kant oder Napoleon Bonaparte, die ihr Gehirn besonders toll fanden, denn mit Gehirn kann man tolle Sachen machen. Was denn genau, weiß niemand, aber Gehirn ist cool. Das dachte sich auch ein gewisser Adolf Hitler und leitete so das Geschichtszeitalter des massiven Gehirnabbaus ein.
Hitler und seine Nazis fanden Gehirn super, doch leider mussten sie feststellen, dass sie nicht viel davon hatten. Fast krankhaft versuchten sie daher alles an Gehirn zusammenzukratzen, was sie kriegen konnten, und Leute wie Wernher von Braun halfen ihnen auch noch dabei. Doch da Gehirn in Nähe des Menschen aufwächst, versuchten sie daher einfach das Gehirn des Volkes abzubauen und für sich zu beanspruchen. Das taten sie mit schwungvollen Reden, Heimatfilmen von Leni Riefenstahl und kostenlosen Werbegeschenken. So bekamen sie viel, viel Gehirn, zum Beispiel auch von Günther Grass. Irgendwann hatten sie so viel Gehirn, dass das deutsche Volk praktisch über überhaupt kein Gehirn mehr verfügte und sich gezwungen sah, jeden Scheiß mitzumachen, zum Beispiel den Zweiten Weltkrieg. Überwacht wurde der systematische Gehirnabbau nur von der Reichskulturkammer eines Joseph Goebbels, doch die war nicht sonderlich streng. Wie hätte sie denn auch kritisch sein können, es gab ja kein Gehirn.
So wurde der Gehirnabbau zum Must-Have einer jeden Diktatur und rücksichtslosen Regierung, sodass weltweit das Gehirn sehr knapp wurde. Bis Al Gore auftauchte und der Welt sagte, sie müsse das Gehirn, das sie noch habe, sinnvoll nutzen und möglichst dessen Abbau unterbinden. Gesetzliche Normen sollten dabei die effektivsten Abbaumaßnahmen wie Counter-Strike, Modern Talking und Reality-TV stark eingrenzen, doch durchsetzen konnte Gore seine Forderungen nie. Und schließlich war es dann so weit fortgeschritten, dass Gehirnabbaufan George W. Bush 2008 schließlich die große Globale Gehirnkrise erklären musste.

Gehirnkrise 2008/2009 Bearbeiten

2008 stellte die Weltbevölkerung dann schockiert fest, dass es so gut wie kein Gehirn mehr gab. Schuld waren angeblich die Investmentbänker, die schon früh einen persönlichen Gehirnmangel feststellen mussten, da sie nicht mehr sinnvoll anlegen wussten. Dadurch kam es zu einer durch die Medien verursachten Massenpanik, die Menschen liefen auf die Straßen und riefen Dinge wie "WAAAAAAH, WIR HABEN KEIN GEHIRN MEHR!!! WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!". Dieser allgeheime Gehirnmangel hatte fantastische Folgen, da sich Leute plötzlich Mamma Mia!, den Film zum Musical von ABBA ansahen. Mit James Bond! Seitdem versucht die Regierung die Bevölkerung zu warnen, ihr Gehirn zu schützen, da die Regierung selbst ungeheure Defizite vermelden musste. Es wird daher geraten, alle Türen zu verriegeln, den Strom abzuschalten und die nächsten funf Monate nur noch bei Kerzenschein irgendwelche Bücher zu lesen. Nur so kann Gehirn effektiv angebaut werden, bis die Welt irgendwann hoffentlich wieder Gehirn hat und sich entschließt, Uri Geller zu lynchen und Guitar Hero in den Müll zu werfen. Allenfalls hat die Menschheit mit Katastrophen wie dem Vaginalpilz oder sogar dem Universalen Kollaps zu rechnen.

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